Mitarbeitende von OpenAI, Anthropic, Google, Meta und Mistral fordern die US-Regierung zu koordinierter Regulierung oder einer Verlangsamung der KI-Entwicklung auf. Sie warnen, die Automatisierung der KI-Forschung könnte den Fortschritt unkontrolliert beschleunigen und schwer abschätzbare Risiken bergen.
DeepSeek kündigt eine Preiserhöhung für seine V4-Modelle an, die Nutzung wird rund viermal teurer. Der bisherige Kostenvorteil des chinesischen Anbieters schrumpft damit deutlich. Projekte, die auf günstige DeepSeek-Inferenz gesetzt haben, müssen ihre Budgets neu kalkulieren oder Alternativen prüfen.
Weil Menschen zunehmend Chatbots «heiraten», entwerfen republikanische Politiker in mehreren US-Bundesstaaten Gesetze dagegen. Mensch-KI-Ehen sind nach US-Recht bislang nicht anerkannt. Die Vorstösse markieren einen frühen regulatorischen Versuch, emotionale Bindungen an Companion-Systeme rechtlich einzugrenzen.
Neue Claude-Modelle betten weltweit maschinenlesbare Wasserzeichen in Texte und Dateien ein, um Artikel 50 des EU AI Act zu erfüllen. Dadurch tragen auch nur korrigierte oder übersetzte Dokumente eine KI-Signatur. Bei starkem Umschreiben oder kurzen Texten wird die Markierung jedoch unzuverlässig erkennbar.
Laut Quellen plant das Weisse Haus, offene Modelle in ein aktualisiertes KI-Rahmenwerk zu integrieren. Der Schritt zeigt, wie die Regierung um die Regulierung einer Technologie ringt, die sie bislang bewusst kaum reguliert hat, und könnte Anbietern offener Modelle klarere Vorgaben bringen.
Anthropic will Texte und Bilder von Claude künftig mit eingebetteten Wasserzeichen und signierten Provenienz-Metadaten versehen. Damit erfüllt der Anbieter die kommenden Transparenzpflichten des EU-KI-Gesetzes. Plattformen und Nutzer könnten so leichter erkennen, ob Inhalte maschinell erzeugt wurden.
Werkzeuge wie Turnitin, einst gegen Plagiate entwickelt, werden zunehmend zur Erkennung von KI-generierten Texten in Schulen und Redaktionen eingesetzt. Da die Trefferquote unzuverlässig ist, geraten unschuldige Studierende und Autorinnen unter Verdacht, was das Vertrauen zwischen Lehrenden, Lernenden und Herausgebern untergräbt.