Eine Umfrage von Superhuman unter 2000 US-Studierenden ergibt, dass 69 Prozent wegen KI um ihre Jobchancen fürchten. Jede fünfte Person hat deshalb bereits das Studienfach gewechselt, nur 45 Prozent sind optimistisch für den Arbeitsmarkt. Hochschulen und Eltern fragen nun verstärkt nach Praxisbezug und Arbeitgeberkontakten.
Anthropic plant laut Bericht einen Börsengang, der die Bewertung von SpaceX deutlich übersteigen könnte. Eine Umsatzprognose von bis zu 200 Milliarden US-Dollar für 2028 treibt die erwartete IPO-Bewertung des KI-Unternehmens. Damit würde Anthropic zu den wertvollsten Firmen weltweit aufsteigen.
OpenAI-Finanzchefin Sarah Friar erklärte Investoren, dass das Geschäft mit Firmenkunden inzwischen mehr Umsatz bringt als das Privatkundengeschäft. Die Aussage fiel nach einer turbulenten Woche in der Führungsetage, in der Vertriebschefin Denise Dresser überraschend ausschied. Die Verschiebung unterstreicht die wachsende Bedeutung von Unternehmenskunden für OpenAIs Erlösmodell.
Meta-Chef Mark Zuckerberg veröffentlicht ein tausende Wörter langes Schreiben zur Zukunft der KI und folgt damit anderen Tech-Grössen. Solche Manifeste dienen der Deutungshoheit über die KI-Erzählung. Sie prägen die öffentliche Debatte und positionieren die Konzerne im Wettlauf um Vertrauen und Regulierung.
Das schwedische KI-Startup Legora für Rechtsdienstleistungen verhandelt eine neue Finanzierungsrunde mit einer Bewertung von über 10 Milliarden Dollar. Vor vier Monaten lag die Bewertung noch bei 5,6 Milliarden Dollar. Das unterstreicht die stark wachsende Nachfrage nach KI-Werkzeugen in der Rechtsbranche.
Laut einer Axios-Generation-Lab-Umfrage unter jungen US-Amerikanern glauben 27 Prozent, selbst oder über Bekannte einen KI-bedingten Jobverlust erlebt zu haben. Das Misstrauen prägt zugleich die Politik: 36 Prozent trauen weder Demokraten noch Republikanern zu, die Lebenskosten zu senken. Dennoch nutzen 61 Prozent ChatGPT und 48 Prozent Gemini im vergangenen Monat.
Paul Conyngham gründet das Startup Gamgee, das personalisierte mRNA-Krebsimpfstoffe für Hunde anbietet, nachdem er mit ChatGPT und Grok eine Impfung für seinen Hund erstellt hatte. Die Firma will KI und Genetik künftig auf weitere Krankheiten und Arten inklusive Menschen ausweiten und öffnet damit einen neuen Markt für KI-gestützte Therapieentwicklung.